Portugal im Oktober -TEIL 1
so, nun haben wir endlich unseren Blog eingerichtet, der nun hoffentlich auch tut.hehe.nachtraeglich erzaehl ich nochmal von unseren erlebnisen in portugal, doch ich denk die meisten von euch werden das meiste schon ueber mail mitbekommen haben :)
soso, erste lebenszeichen aus portugal :)))
so, das waere nun der nachtrag ueber portugal, nun muss ich schluss machen, wir muessen unsere naechste etappe vorbereiten, in genau einer woche gehts los richtung melbourne.hurraaaaaaaaa. fuehlt euch gedrueckt, eure silvana
so, nun haben wir endlich unseren Blog eingerichtet, der nun hoffentlich auch tut.hehe.nachtraeglich erzaehl ich nochmal von unseren erlebnisen in portugal, doch ich denk die meisten von euch werden das meiste schon ueber mail mitbekommen haben :)
soso, erste lebenszeichen aus portugal :)))
| die morgendliche flucht |
seit einer woche sind wir jetzt
genau in portugal. mit dem flieger von bordeaux nach porto. dort sind wir dann 2 tage geblieben und haben eine freundin von uns wiedergetroffen. Kurz darauf sind wir mit dem zug erst bis lissabon, wo wir eine nacht verbracht haben, am darauffolgenden tag sind wir dann nach einer 4 stuendigen katastrophalen busfahrt in aljezur mitten in der nacht ( in der algarve in suedportugal) angekommen. dort haben wir ein einzigartig gemuetliches surferhostel gefunden wo wir uebernachten konnten. in aljezur haben wir uns echt pudelwohl gefuehlt. ein kleines beschaubares doerfchen mitten in der provinz. die hauser alle weiss und hellblau. wir ham uns irgendwie wie in marokko gefuehlt. traumhaft. mitternachtpicknick auf der burg, dann sind wir ins bett gepurzelt. am naechsten tag wollten wir zu unserer farm fahren, wo wir zwei wochen arbeiten und wohnen wollten. eine weitere katastrophale busfahrt stand uns bevor, doch schliesslich sind wir in einem kleinen doerfchen am meer namens carrapateira angekommen. 48 grad, die katastrophe schlechthin. links der ozean, rechts die wueste. dort fuehlten wir uns eher wie in australien, huegel und sand und alles fatze ratze trocken. zu fuss sind wir den rest dann bis zur farm marschiert und als wir dort ankamen dachten wir, wir haetten uns verirrt oder das ist einfach alles nur ein schlechter traum. die farm war die einzige katastrophe. wir beschreiben es als ein misch aus slum und muellhalde. die chefs und die anderen freiwilligen waren derart unfreundlich, wollten nix mit uns zu tun haben und ware eigentlich nie da, und wenn sie da waren waren sie derart generft. wir ham uns beide als franzoesisch ausgegeben, die besitzer der farm waren oesterreicher, was zur folge hatte, dasss beim essen beispielsweise die einen oder anderen negativen kommentare ueber uns ueber den tisch gingen. der richtige scheiss. das essen war verschimmelt, um den wohnwagen wo wir schlafen sollten war so ne art altwasserpisserinne. einfach beschissen. die arbeit auch katastrophe schlechthin, deshalb haben wir bei nacht und nebel beschlossen die flucht zu ergreifen. um 6 uhr sind wir gefluechtet. doof nur, dass wir nicht an den scheisshofhund gedacht hatten, der dann alarm gschlagen hat und alle tiere samt hahn und doofen oessterreichern geweckt hat. silvana und adrien, rennend durch die steinoedwueste. es war dunkel, aber wir ham uns dann auf nen huegel hinter der naechsten ortschaft gefluechtet und nach dem sonnenaufgang und einer kleinen morgensiesta sind wir ins dorf um via internet andere farmen zu finden. da hier grad hochsaison ist, sind alle farmen praktisch voll und die brauchen keine wwoofer mehr. ( wwoofing nennt sich unser projekt, es ermoeglicht jungen leuten auf farmen zu arbeiten gegen verpflegung und unterkunft) gluecklicherweise hat uns eine farm dann doch noch genommen. das problem: 100 KM, komplett auf der anderen seite in der algarve, wir in einer art wueste wo der naechste bus erst in 4 tagen kommt^^ der erste trampversuch war jedoch schon der totale volltreffer. ein rentnerehepaar aus freiburg hat uns in ihrem riesenwohnmobil mitgenommen. die Guten reisen seit nem halben jahr die europaeische atlantikkueste ab.mit denen sind wir dann an der kueste entlang gefahren. Wir haben uns total gut verstanden und da wir zeit hatten, sie hatten zeit, so haben wir noch den einen oder anderen abstecher ans meer gemacht. Die zwei ware sehr sehr interessiert am wwoofing, sodass sie uns bis zur farm mitgenommen haben...die farm ist ca 15 km noerdlich von portimão in the middle of nowhere. Der besitzer ist sehr gemuetlich und hat so die einstellung ...blos kein stress... Zwei weitere schwedinnen arbeiten hier auch auf der farm mit. Der besitzer sieht alles sehr sehr entspannt und ueberlaesst uns wann, wie und was wir arbeiten. Anfangs war das etwas komisch, da wir uns etwas ueberfluessig vorkamen und wir haben schon gedacht weiterzuziehen, doch jetzt sind wir drei tage hier und uns gefaellts richtig richtig gut.wir arbeiten vorallem im garten, das heisst wir pflanzen erdbeeren oder aehnliches, ernten orangen, mango, pfirsiche, tomaten und blablabla, unkraut jaehten, hecken schneiden, holz stapeln, und irgendwie alles in ordnung halten. So langsam ham wir uns echt gut eingelebt und es ist genial hier. Wir haben unsere eigene huette oberhalb von nem kleinen see, es gibt ein eigenes haus fuer die wwoofer mit kueche und gammelecke. Also alles tip top. Wir fangen um 7 an und arbeiten bis mittags, dann wirds einfach zu heiss. Dann heissts siesta, wochenende planen, spazieren gehen, fruechte ernten, kochen und und und........ also ihr seht uns gehts gut. Das heisst jetzt gehts uns gut, auf der ersten farm war irgendwie alles im eimer. Da es tags derart heiss ist, so um die 45 grad, und nachts total kalt (10grad), sind wir beide bloederweise echt krank geworden. Ich hab schnupfen, adrien ne deftive erkaeltung....aber auch das geht vorbei. Viva la vida :) so jetzt muss ich schluss machen. Wir muessenmal anfangen das wochenende zu planen. Wir haben vor mit dem zelt zwei tage die kueste entlang zu tuckern und the perfect beach ausfindig zu machen :)))))
genau in portugal. mit dem flieger von bordeaux nach porto. dort sind wir dann 2 tage geblieben und haben eine freundin von uns wiedergetroffen. Kurz darauf sind wir mit dem zug erst bis lissabon, wo wir eine nacht verbracht haben, am darauffolgenden tag sind wir dann nach einer 4 stuendigen katastrophalen busfahrt in aljezur mitten in der nacht ( in der algarve in suedportugal) angekommen. dort haben wir ein einzigartig gemuetliches surferhostel gefunden wo wir uebernachten konnten. in aljezur haben wir uns echt pudelwohl gefuehlt. ein kleines beschaubares doerfchen mitten in der provinz. die hauser alle weiss und hellblau. wir ham uns irgendwie wie in marokko gefuehlt. traumhaft. mitternachtpicknick auf der burg, dann sind wir ins bett gepurzelt. am naechsten tag wollten wir zu unserer farm fahren, wo wir zwei wochen arbeiten und wohnen wollten. eine weitere katastrophale busfahrt stand uns bevor, doch schliesslich sind wir in einem kleinen doerfchen am meer namens carrapateira angekommen. 48 grad, die katastrophe schlechthin. links der ozean, rechts die wueste. dort fuehlten wir uns eher wie in australien, huegel und sand und alles fatze ratze trocken. zu fuss sind wir den rest dann bis zur farm marschiert und als wir dort ankamen dachten wir, wir haetten uns verirrt oder das ist einfach alles nur ein schlechter traum. die farm war die einzige katastrophe. wir beschreiben es als ein misch aus slum und muellhalde. die chefs und die anderen freiwilligen waren derart unfreundlich, wollten nix mit uns zu tun haben und ware eigentlich nie da, und wenn sie da waren waren sie derart generft. wir ham uns beide als franzoesisch ausgegeben, die besitzer der farm waren oesterreicher, was zur folge hatte, dasss beim essen beispielsweise die einen oder anderen negativen kommentare ueber uns ueber den tisch gingen. der richtige scheiss. das essen war verschimmelt, um den wohnwagen wo wir schlafen sollten war so ne art altwasserpisserinne. einfach beschissen. die arbeit auch katastrophe schlechthin, deshalb haben wir bei nacht und nebel beschlossen die flucht zu ergreifen. um 6 uhr sind wir gefluechtet. doof nur, dass wir nicht an den scheisshofhund gedacht hatten, der dann alarm gschlagen hat und alle tiere samt hahn und doofen oessterreichern geweckt hat. silvana und adrien, rennend durch die steinoedwueste. es war dunkel, aber wir ham uns dann auf nen huegel hinter der naechsten ortschaft gefluechtet und nach dem sonnenaufgang und einer kleinen morgensiesta sind wir ins dorf um via internet andere farmen zu finden. da hier grad hochsaison ist, sind alle farmen praktisch voll und die brauchen keine wwoofer mehr. ( wwoofing nennt sich unser projekt, es ermoeglicht jungen leuten auf farmen zu arbeiten gegen verpflegung und unterkunft) gluecklicherweise hat uns eine farm dann doch noch genommen. das problem: 100 KM, komplett auf der anderen seite in der algarve, wir in einer art wueste wo der naechste bus erst in 4 tagen kommt^^ der erste trampversuch war jedoch schon der totale volltreffer. ein rentnerehepaar aus freiburg hat uns in ihrem riesenwohnmobil mitgenommen. die Guten reisen seit nem halben jahr die europaeische atlantikkueste ab.mit denen sind wir dann an der kueste entlang gefahren. Wir haben uns total gut verstanden und da wir zeit hatten, sie hatten zeit, so haben wir noch den einen oder anderen abstecher ans meer gemacht. Die zwei ware sehr sehr interessiert am wwoofing, sodass sie uns bis zur farm mitgenommen haben...die farm ist ca 15 km noerdlich von portimão in the middle of nowhere. Der besitzer ist sehr gemuetlich und hat so die einstellung ...blos kein stress... Zwei weitere schwedinnen arbeiten hier auch auf der farm mit. Der besitzer sieht alles sehr sehr entspannt und ueberlaesst uns wann, wie und was wir arbeiten. Anfangs war das etwas komisch, da wir uns etwas ueberfluessig vorkamen und wir haben schon gedacht weiterzuziehen, doch jetzt sind wir drei tage hier und uns gefaellts richtig richtig gut.wir arbeiten vorallem im garten, das heisst wir pflanzen erdbeeren oder aehnliches, ernten orangen, mango, pfirsiche, tomaten und blablabla, unkraut jaehten, hecken schneiden, holz stapeln, und irgendwie alles in ordnung halten. So langsam ham wir uns echt gut eingelebt und es ist genial hier. Wir haben unsere eigene huette oberhalb von nem kleinen see, es gibt ein eigenes haus fuer die wwoofer mit kueche und gammelecke. Also alles tip top. Wir fangen um 7 an und arbeiten bis mittags, dann wirds einfach zu heiss. Dann heissts siesta, wochenende planen, spazieren gehen, fruechte ernten, kochen und und und........ also ihr seht uns gehts gut. Das heisst jetzt gehts uns gut, auf der ersten farm war irgendwie alles im eimer. Da es tags derart heiss ist, so um die 45 grad, und nachts total kalt (10grad), sind wir beide bloederweise echt krank geworden. Ich hab schnupfen, adrien ne deftive erkaeltung....aber auch das geht vorbei. Viva la vida :) so jetzt muss ich schluss machen. Wir muessenmal anfangen das wochenende zu planen. Wir haben vor mit dem zelt zwei tage die kueste entlang zu tuckern und the perfect beach ausfindig zu machen :)))))
Portugal im Oktober - TEIL 2
huhu ihr lieben
sorry dass ich mich lang nicht gemeldet habe, aber wir hatten in portugal keinen internetzugang mehr und nun hier in frankreich geht es drunter und drueber und ich komm irgendwie zu gar nichts. doch nun hab ich nen moment gefunden und will an euch schreiben. wo war ich stehen geblieben das letzte mal?!
wir waren auf der zweiten farm im zentrum portugals, gut verlohren und trotz anfaenglichen schwierigkeiten beschlossen wir zu bleiben und uns gings echt praechtig. eines morgens kam der chef und meinte zu uns, dass er zuviele wwoofer auf der farm hat und daher muessen zwei wwoofer die farm verlassen, und zwar sofort. ausgerechnet mussten wir es sein, weil wir als letztes auf die farm kamen.welch logik.per anhalter wollten wir an die westkueste zurueck. ein nettes, englisches rentnerehepaar nahm uns mit und kurz darauf booten sie uns an, eine nacht bei ihnen zu verbringen. da wir eh noch keine uebernachtungsmoeglichkeit fuer den abend hatten, nahmen wir das angebot dankend entgegen. sie hatten eine kleine farm, wo wir in einer art bungalow schliefen. uns gefiel es so gut in diesem kleinen paradies, dass wir sie fragten, ob wir die naechste woche bei ihnen bleiben und arbeiten koennen. beide waren so begeistert von dieser idee und somit verbrachten wir eine wunderbare woche bei den englaendern. wir erledigten kleine arbeiten rund um haus und hof am morgen und nachmittags erkundigten wir die umgebung. fabelhaft. das wochenende verbrachten wir am strand. waehrend unserer dritten und somit letzten woche haben wir die suedkueste der algarve abgeklappert von sagres bis faro. jede nacht haben wir in einer anderen stadt bei verschiedenen leuten uebernachtet, was echt sehr interessant war. tags haben wir die staedte, fischerdoerfchen, straende und kuesten besichtigt, bevor es letztenendes 9 stunden mit dem bus nach porto ging um von dort mit dem flieger zurueck nach bordeaux zu fliegen. eine aussergewoehliche zeit, ich werde euch alles ganz genau berichten sobald ich euch wiedersehe. nun sind wir in bayonne, an der spanischen grenze bei adriens familie und ab montag fahren wir gemaechlich richtung deutschland, werden allerdings viele stopps unterwegs machen um diversen freunde und familienmitglieder zu besuchen. ich denke wir werden um das wochenende vom 13. november wieder in deutschland eintrudeln.bis dahin alles gute und bis bald.
| waehrend einer lustigen kuestenfahrt mit den freiburgern am suedwestlichsten punkt portugals |
Hoffe ihr seit gut in Australien angekommen =) PAsst auf euch auf und habt ne schöne Zeit
RépondreSupprimerjaaa, angekommen sind wir. so mehr oder weniger gut, aber wir sind DAAAAAAAAAAAAAAA ;)
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