ISLAND-ein Land der staendigen Veraenderung
Ja tatsaechlich sind wir via London in diesem Eisland um 00.00 Uhr bei Sonnenschein angekommen. Gestern am 21.6. ist die Sonne um 1.05 Uhr untergegangen und um 1.25 Uhr aufgegangen. Verrueckt. Um Mitternacht kann man noch bei Sonnenschein die Papageientaucher an der Kueste beobachten oder vor dem Zelt sitzen und Fertiggerichte bruzeln mit der Aussicht auf eine Olis-Tankstelle, worin Deutsche und Griechen wie gebannt einen Flachbildschirm fixieren, worauf das Viertelfinalspiel der EM projiziert wird.
Das mit dem Sonnenschein ist allerdings so eine Sache. Island, das Land der Veraenderung, das Wetter ganz vorne dran. Innerhalb unserer drei Wochen, die wir nun schon hier sind, haben wir die Sonne eher als rares Phaenomen erlebt. Tagtaeglich treten schlicht und ergreifend alle Wetterphaenomene auf. Morgens bei leichten Sonnenstrahlen denkt man ein luftiger Pullover sei genug fuer die Bergwanderung, doch schon wenige Minuten spaeter ist alles bewoelkt, es regnet, stuermt und schneit. Sobald dann aber die Sonne laenger als 20 Minuten scheint, spriesen bei allen Islaendern die Sommergefuehlt. Die Winterboots werden in Flipflops ausgetauscht und eine lange Schlange bildet sich vor der einzigen Eistheke des Dorfes. Vor dem Friseursalon haengt ein Schild: "Geschlossen wegen des Wetters!" (Bei Sonne muss man definitiv raus). Bei Sonnenschein wuselt es derart in den (wenigen) Strassen wie Ameisen und alle pilgern in den Pool. 10 Grad Celcius. Waehrend wir im Hot Tub unsere erfrorenen Glieder auftauen, planschen die Schulkinder im (fuer uns eisigen) Aussenbecken, die aelteren Einwohner des Dorfes sitzen neben uns im heissen Pool und diskutieren ueber das Wetter, Gespraechsthema Nummer eins in Island.
Aber nicht nur das Wetter veraendert sich stets, nein das ganze Land scheint einer staendigen Veraenderung ausgesetzt zu sein. Es scheint als ob das Land in seiner Entstehung noch nicht vollendet sei. Gletscher, Vulkaneruptionen, geothermische Aktivitaeten und aeussere Wettereinfluesse scheinen das Land fortwaehrend neuzumodellieren. Ein Mann erklaerte uns Island ist in der Erdgeschichte ein wahrer Teenager, der stets neugestylt wird. Und das verrueckteste daran ist, dass man diesen Stylungsprozess life miterleben kann und man wirklich Zeuge des Spektakels ist.
Zu Beginn unserer vierwoechigen Islanderei war uns wirklich noch nicht klar, was wir in diesen vier Wochen erleben werden. Nach kurzem Zwischenstop in Reykjavik ging unsere Reise mit einem Buspass los. Gegen den Uhrzeigersinn pilgern wir einmal um die Insel. Nun sitzen wir in Stykkisholmur, einem kleinen Fischerdorf auf der Westhalbinsel Snaefellsness. Uns verbleibt noch eine Woche im hohen Norden, den Westfjorden, sowie eine Vulkanbesteigung des Hekla im Sueden der Insel und unsere Reise werden wir gemuetlich ausklinen lassen bei einem entspannten Besuch der Thermalbaeder Island. Zu nennen waeren da allein schon 18 Pools in Reykjavik mit einem derart guenstigen Eintrittspreis, vergleichbar mit zwei Tafeln Milka Vollnuss.
Heute, bei einem sommergefuehligen Kuestenspaziergang dachten wir zurueck an die letzten Wochen und irgendwie koennen wir kaum realisieren was wir innerhalb zo kurzer Zeit erabenteuert haben. Wahrhaftig, Island ist wirklich die Sahnehaube auf unserem gesammten Reisekuchen.
Interessante Begegnungen mit Islaendern sowie mit Nichtislaendern, die uns auf unseren Wegen begleitet haben, umwerfende und atemberaubende Naturspektakel von tosenden Wasserfaellen, speienden Geysiren, farbintensive Kraterseen, beinahe unrealen Bergkulissen, Wuesten, traeumerischen Straenden und Kuestenabschnitte und und und. Dabei kann man wirklich in die Naturdoku Island eintauchen. Bei einer Wanderung auf einem Vulkan legten wir einige Steine beiseite um uns zwei Sekunden spaeter die Finger zu verbrennen, waehrend einer anderen Tour entlang eines Gletscher laesst uns ein Donnergrollen verharren und die Stirn runzeln. Doch nein, kein Donner solls sein. Der Gletsche lebt. Tatsaechlich bewegt sich der groesste Gletscher Islands mit einer taeglichen Geschwindigkeit von 25 cm und wenn er sich dabei ueber Felskuppen bewegt, brechen einzelne Gletscherpartien ab, was dann als Donnergrollen gehoert werden kann. Auch die Nase wird islaendisch infiziert, wenn bei Spaziergaengen in Schwefel- und Solfatarengebieten der undurchdringliche Eiergeruch in beide deiner Nasenfluegel eindringt und saemtliche Nasen- und Gehirngaenge laehmt.
( Allein schon die Vorstellung von gekochten Eiern laesst unsere Maegen Kapriolen schlagen...).
Bevor unsere Maegen jedoch Hungerkapriolen schlagen verlasse ich den einsamen, einzelnen Internetzugang (den wir bisher auf der Insel fanden), und begebe mich an die Nahrungsvorbereitung. Fertigsosse, Grillwuerste und vorgekochten Kartoffeln aus der Packung. Heisahopsatralla, was freut man sich auf NAHRHAFTE NAHRUNG (wie frische Erdbeeren, Duplo!!!, frische Croissants, Pfannkuchen, frisches Obst, schmackhaftes Brot, Nanas Nudelsalat, Papas Krautwickel und Spaghetti Bolognese, Papas Chiroree und Kartoffelgericht im Backofen, Mamas Risotto, Mamas Zitronenhuehnchen, MAMAS GRIESSBREI UND GRIESSAUFLAUF, Mamas Spinatlasagne, Marcels Rosinen- Ingwersalat, Omas Erdbeertiramisu, Omas Hasche-Pfannkuchen, Omas Erdbeeren mit Spezialguter Schlagsahne, Omas Nudelsuppe, Omas Paprikagemuese mit Kartoffeln, Papas Chilli con carne, Sabrinas Spezialpfannkuchen, Lindas Ruehrei, Kikis Pannacotta und die Brezel sowie den guten Kaese, schwaebische Maultaschen und nicht zu vergessen Schokolade unterhalb der 4 Europreisgrenze...).
Bilder folgen bei der naechtesn Internetmoeglichkeit...
Ja tatsaechlich sind wir via London in diesem Eisland um 00.00 Uhr bei Sonnenschein angekommen. Gestern am 21.6. ist die Sonne um 1.05 Uhr untergegangen und um 1.25 Uhr aufgegangen. Verrueckt. Um Mitternacht kann man noch bei Sonnenschein die Papageientaucher an der Kueste beobachten oder vor dem Zelt sitzen und Fertiggerichte bruzeln mit der Aussicht auf eine Olis-Tankstelle, worin Deutsche und Griechen wie gebannt einen Flachbildschirm fixieren, worauf das Viertelfinalspiel der EM projiziert wird.
Das mit dem Sonnenschein ist allerdings so eine Sache. Island, das Land der Veraenderung, das Wetter ganz vorne dran. Innerhalb unserer drei Wochen, die wir nun schon hier sind, haben wir die Sonne eher als rares Phaenomen erlebt. Tagtaeglich treten schlicht und ergreifend alle Wetterphaenomene auf. Morgens bei leichten Sonnenstrahlen denkt man ein luftiger Pullover sei genug fuer die Bergwanderung, doch schon wenige Minuten spaeter ist alles bewoelkt, es regnet, stuermt und schneit. Sobald dann aber die Sonne laenger als 20 Minuten scheint, spriesen bei allen Islaendern die Sommergefuehlt. Die Winterboots werden in Flipflops ausgetauscht und eine lange Schlange bildet sich vor der einzigen Eistheke des Dorfes. Vor dem Friseursalon haengt ein Schild: "Geschlossen wegen des Wetters!" (Bei Sonne muss man definitiv raus). Bei Sonnenschein wuselt es derart in den (wenigen) Strassen wie Ameisen und alle pilgern in den Pool. 10 Grad Celcius. Waehrend wir im Hot Tub unsere erfrorenen Glieder auftauen, planschen die Schulkinder im (fuer uns eisigen) Aussenbecken, die aelteren Einwohner des Dorfes sitzen neben uns im heissen Pool und diskutieren ueber das Wetter, Gespraechsthema Nummer eins in Island.
Aber nicht nur das Wetter veraendert sich stets, nein das ganze Land scheint einer staendigen Veraenderung ausgesetzt zu sein. Es scheint als ob das Land in seiner Entstehung noch nicht vollendet sei. Gletscher, Vulkaneruptionen, geothermische Aktivitaeten und aeussere Wettereinfluesse scheinen das Land fortwaehrend neuzumodellieren. Ein Mann erklaerte uns Island ist in der Erdgeschichte ein wahrer Teenager, der stets neugestylt wird. Und das verrueckteste daran ist, dass man diesen Stylungsprozess life miterleben kann und man wirklich Zeuge des Spektakels ist.
Zu Beginn unserer vierwoechigen Islanderei war uns wirklich noch nicht klar, was wir in diesen vier Wochen erleben werden. Nach kurzem Zwischenstop in Reykjavik ging unsere Reise mit einem Buspass los. Gegen den Uhrzeigersinn pilgern wir einmal um die Insel. Nun sitzen wir in Stykkisholmur, einem kleinen Fischerdorf auf der Westhalbinsel Snaefellsness. Uns verbleibt noch eine Woche im hohen Norden, den Westfjorden, sowie eine Vulkanbesteigung des Hekla im Sueden der Insel und unsere Reise werden wir gemuetlich ausklinen lassen bei einem entspannten Besuch der Thermalbaeder Island. Zu nennen waeren da allein schon 18 Pools in Reykjavik mit einem derart guenstigen Eintrittspreis, vergleichbar mit zwei Tafeln Milka Vollnuss.
Heute, bei einem sommergefuehligen Kuestenspaziergang dachten wir zurueck an die letzten Wochen und irgendwie koennen wir kaum realisieren was wir innerhalb zo kurzer Zeit erabenteuert haben. Wahrhaftig, Island ist wirklich die Sahnehaube auf unserem gesammten Reisekuchen.
Interessante Begegnungen mit Islaendern sowie mit Nichtislaendern, die uns auf unseren Wegen begleitet haben, umwerfende und atemberaubende Naturspektakel von tosenden Wasserfaellen, speienden Geysiren, farbintensive Kraterseen, beinahe unrealen Bergkulissen, Wuesten, traeumerischen Straenden und Kuestenabschnitte und und und. Dabei kann man wirklich in die Naturdoku Island eintauchen. Bei einer Wanderung auf einem Vulkan legten wir einige Steine beiseite um uns zwei Sekunden spaeter die Finger zu verbrennen, waehrend einer anderen Tour entlang eines Gletscher laesst uns ein Donnergrollen verharren und die Stirn runzeln. Doch nein, kein Donner solls sein. Der Gletsche lebt. Tatsaechlich bewegt sich der groesste Gletscher Islands mit einer taeglichen Geschwindigkeit von 25 cm und wenn er sich dabei ueber Felskuppen bewegt, brechen einzelne Gletscherpartien ab, was dann als Donnergrollen gehoert werden kann. Auch die Nase wird islaendisch infiziert, wenn bei Spaziergaengen in Schwefel- und Solfatarengebieten der undurchdringliche Eiergeruch in beide deiner Nasenfluegel eindringt und saemtliche Nasen- und Gehirngaenge laehmt.
( Allein schon die Vorstellung von gekochten Eiern laesst unsere Maegen Kapriolen schlagen...).
Bevor unsere Maegen jedoch Hungerkapriolen schlagen verlasse ich den einsamen, einzelnen Internetzugang (den wir bisher auf der Insel fanden), und begebe mich an die Nahrungsvorbereitung. Fertigsosse, Grillwuerste und vorgekochten Kartoffeln aus der Packung. Heisahopsatralla, was freut man sich auf NAHRHAFTE NAHRUNG (wie frische Erdbeeren, Duplo!!!, frische Croissants, Pfannkuchen, frisches Obst, schmackhaftes Brot, Nanas Nudelsalat, Papas Krautwickel und Spaghetti Bolognese, Papas Chiroree und Kartoffelgericht im Backofen, Mamas Risotto, Mamas Zitronenhuehnchen, MAMAS GRIESSBREI UND GRIESSAUFLAUF, Mamas Spinatlasagne, Marcels Rosinen- Ingwersalat, Omas Erdbeertiramisu, Omas Hasche-Pfannkuchen, Omas Erdbeeren mit Spezialguter Schlagsahne, Omas Nudelsuppe, Omas Paprikagemuese mit Kartoffeln, Papas Chilli con carne, Sabrinas Spezialpfannkuchen, Lindas Ruehrei, Kikis Pannacotta und die Brezel sowie den guten Kaese, schwaebische Maultaschen und nicht zu vergessen Schokolade unterhalb der 4 Europreisgrenze...).
Bilder folgen bei der naechtesn Internetmoeglichkeit...
Your Iceland experiences sound very exciting. I really like the comparison of Iceland to a teenager. It must be very interesting to see such a wide variety of landscapes and be able to see and hear the changes that the glaciers are making to the land. I look forward to seeing your pictures.
RépondreSupprimerTrevor
Je ne comprends bien sûr rien, mais j'ai reçu ta carte postale Silvana !!
RépondreSupprimerJe te remercie, ça m'a fait super plaisir ! :D J'ai cru comprendre que tout se passait bien et que l'Islande vous plaisait, alors c'est génial. Vous avez eu de la neige en plus ? Ca doit être extraordinaire !
On était allés à Myvatn et on avait adoré (mais le Blue Lagoon est mieux, car la température est plus homogène dans le bassin ;D) !
Je vous souhaite une merveilleuse fin de voyage, et je vous dis à bientôt pour que vous me racontiez toutes vos aventures et que vous me montriez les photos !!
Des bisous,
Noriane.
coucou les touristes je voie que tout va bien ça sent la fin bonne
RépondreSupprimerfin de voyage en attendant de vous voir en correze bis a+.