...............24 stunden im flugzeug, wir wussten nicht wie wir das ueberleben sollen. nach einem traenenreichen abschied sind wir via mitfahrgelegenheit in frankfurt am flughafen angekommen. mit british airlines sind wir nach london geflogen. london bei nacht, dazu cookies und english breakfast tea.....kein schlechter beginn einer grossen reise. mit der fluggesellschaft quantas ging es dann weiter nach singapur, wo wir zwar das flugzeug nicht wechseln mussten, aber einen kleinen zwischenstopp machten, bevor unsere letzte etappe nach melbourn anbrach. insgesammt muss man sagen, dass die zeit im flieger doch relativ schnell verging. gut ausgestattet in gemuetlichen sesseln mit eigenem fernseher wo man prinzipiell die ganzen 24 stunden die letzten oscar-klassikerfilme durchmachen koennte, fuehlt man sich verhaeltnismaesig wohl. neben diversen filmen gab es auch eine ausreichende spiele-, musik- und hoehrbuchauswahl, wodurch man hin und wieder das ``breakfasttime`` oder ``teatime`` der stewardessen ueberhoerte. ueber das essen lohnt es sich icht wirklich zu schreiben. kalter schlabberfisch und ein ultraminiblumenkohl, zum nachtisch ein verlohrener cookie oder ein in kakao getraenktes, trauriges marshmallo oder marshmalo....nunja. umsowahnsinniger war der blick auf den bildschirm, wenn man auf der flugkarte feststellt, dass man sich gerade ueber indien oder thailand befindet. wahnsinn echt. man begreift eigentlich gar nicht was man gerade macht bzw wo man sich gerade befindet. ein blick auf die oben am flugzeug installierte webcam und man glaubt seinen augen nicht zu trauen. wunderschoen geht am horizont die sonne auf und beginnt langsam das flugzeug zu beleuchten. man hat beinahe das gefuehl in die sonne hineinzufliegen. es ist 5.30 uhr in australischer zeit. noch ist es nicht hell. wir nutzten die gelegenheit eine kleine tour in die flugkueche zu machen um die letzten cookies und knabbereien abzustauben und die sacke zu fuellen. die folgenden tage standen auf dem speiseplan: ``Quantascookies und salzige Mandeln``. gegen 6.30 landen wir. noch koennen wir nichts realisieren. es ist morgen, dienstagmorgen, doch wir fuehlen uns wie 22.00 uhr abends. ein tag beginnt und man wuenscht sich nur ins bett. nach einer sich ziehenden grenzkontrolle mit mehreren taschenkontrollen aufgrund der cookies und omans plaetzchen durften wir endlich den flughafen verlassen und konnten das erste mal australische luft schnuppern.....gluecklich ueber den bedeckten himmel bzw die versteckte sonne und den wind der uns um die ohren wehte, marschierten wir mit sack und pack zur bushaltestelle um mit dem bus eineinhalb stunden ins zentrum zu fahren.dort angekommen.....der schock total.hochhaeuser wo man hinschaut, nur neue, graue riesenbauten, dazwischen ausschliesslich fastfoodshops und asiatische schnellimbisse. und in dem ganzen chaos wuselt es von asiaten, deutschen und franzosen. verrueckt. man hat das gefuehl die stadt habe keine identitaet, keine tradition und vorallem keine einheimischen. nur einwanderer und auslaender die hier ihre wurzeln schlagen wollen. der totale wahnsinn. bei genauerer betrachtung der gebaeude hat man eher das gefuehl es haette einen architektischen wettkampf gegeben und jeder haette versucht ein noch moderneres, noch gigantischeres gebaeude zu entwerfen. die stadt aehnelt einem architektischen versuch.....man muss sagen wir haben uns absolut nicht wohl gefuehlt und die devise lautete; nix wie weg von hier. auch dem hostel fehlte es durchaus an gemuetlichkeit. insgesammt findet man an jedem strasseneck hostels fuer reisende. ein wahrer boom beziehungsweise tourismuszweig. es wimmelt nur so von rucksackreisenden. man fuehlt sich wie eine ameise in einem riesigen ameisenhaufen. das hostel, mit 700 betten aehnelt eher einer fabrik bzw einem legehennenmastbetrieb. jeder hat seinen kaefig. furchtbar. unser plan war nachwievor baldmoeglichst ein auto zu kaufen um so schnell wie es geht die stadt zu verlassen und an der kueste richtung westen, entgegen unserer ersten farm zu fahren. doch ein autokauf is weitaus komplizierter als es zu hause der fall ist. den ganzen mittwoch verbrachten wir in der vororten und haben saemtliche autoverkaeufer, autohaendler und autodealer abgeklappert um letztenendes deprimiert und erschlaggen nach melbourne center, zudem OHNE auto, zurueckzukehren. ein auto hier benoetigt mehrere strassensicherheitszertifikate, jene zum einen total teuer sind und zum anderen 2 bis 3 tage bearbeitungszeit benoetigen. das wuerde heissen, dass wir weitere 3 tage hier in melbourne bleiben mussten, was fuer uns einfach absolut unmoeglich war. aufpassen muss man auch mit den ganzen autohaendlern und autodealern, die versuchen alle mit auslaendischem akzent uebers ohr zu haun. chaos und katastrophe in einem. prinzipiell wollten wir einfach kein auto mehr. alles war irgendwie doof. ein weiteres problem war die unterkunft. da hier sommer ist, platzen die hostels aus allen naehten. es gibt keine freien betten mehr fuer die ganze woche. eine riesenstadt ohne schlafmoeglichkeit......wir wussten nicht was machen. adrien ging sogar soweit die damen an der rezeption zu fragen ob wir bei ihr zu hause schlafen koennen. gross war die verzweiflung.der einzige sonnenschein am horizont waren die weihnachtsplaetzchen von der besten oma der welt und der advendtskalender der aller aller besten schwester der welt :)))
letztenendes um 00.30 uhr fanden wir ein familienzimmer in der stadt, hoher preis, ebenso hoher schimmelanteil.....was solls, wir hatten ein bett.
am darauffolgenden tag gings um 7.00 uhr los zur fortsetzung der autojagdt.an der rezeption wurde uns ein autohaendler auf der anderen seite melbourns empfohlen. langer marsch, kurzer handel.....WIR HABEN EIN AUTO!!!!!!!!!!!!!!! die einzige moeglichkeit, zwar nicht perfekt, etwas zu teuer und nicht wirklich oekonomisch...aber wir haben ein auto.jener autohaendler war wirklich der einzige, der uns fuer den darauffolgenden tag das auto fertig machen konnte mit all den pipapozertifikaten und co.es hies einen weiteren tag in ``melbourne`` zu verbringen. doch nun wussten wir dass wir diese stadt bald bald verlassen koennen und uns gings gleich viel besser. gemuetlich schlenderten wir ueber einen gigantischen markt wo man von a wie `absolut-anmachender -apfel`, ueber k wie `knackiges kangaroofleisch` bis zu z wie `zauberndes zitronensorbet`, alles bekommen konnte. am nachmittag trafen wir uns mit einem freund im zentrum, der uns die mehr oder weniger schoenen ecken melbourns, inklusive stadtweihnachtsbam unter strahlender sonne, zeigte. total muede und schlagen ( man muss sagen der jetlag ist vorbei...hurraaaaa), trudelten wir ins hostel um nach einer guten pastaportion ( diesmal ohne cookies) ins bett zu purzeln......
heute sind wir nach dem fruehstueck in die stadtbibliothek geduest wo man freien internetzugang und endlich STILLE und abstand vom stadtchaos hat und nun gehts los um unser gefaehrt abzuholen.....mal schaun wie treu es uns bleiben wird........
ich schick euch eine riiiiiiiiiiiiiiiesen koalaumarmung,
eure silvana
JUHUUU!!!Man es freut mich so, von euch zu hören und das es endlich geklappt hat mit dem Auto!
RépondreSupprimerWas habt ihr denn für eins gekauft? Wir denken hier ganz viel an euch und überlegen immer, was ihr denn wohl grad macht und wo ihr wohl grad steckt!?
Hab euch sehr sehr lieb!!!!!!Bigfatmonsterhug!Grandgrandgrandbisoux!Riesenmegaknutsch!!!
Na wie war denn euer erster Arbeitstag so??
RépondreSupprimerNous denken much á vous und wishen you all best
Bärenhugs vom Hägen
Papa und MAma
heeej :) ich wünsch euch beiden einen wunderschönen nikolaustag, habt ihr auch schön die stiefel rausgestellt? :P
RépondreSupprimerund echt super mit eurem blog und auch echt toll und ausführlich geschrieben :) :)
<3-allerliebste grüsse aus freiburg (bin hier grad am pseudostudieren^^)
dicken schmatzer! linda